Liebe Leser,
wie schön, dass Sie Interesse an unserer Einrichtung haben.
Unsere Einrichtung St. Mauritius wurde 1968 eröffnet und gilt, architektonisch mit der Gemeinde
St. Mauritius, als Gesamtkunstwerk. Doch 44 Jahre und fast 1000 Kinder hinterließen ihre
Spuren und so wurden wir 2012/2013 grundsaniert und auf neuesten Stand gebracht.
Wir bilden, fördern und erziehen 75 Kinder in 3 Gruppen (Birnen-, Kirschen- und Apfelgruppe)
und unterstützen alle Kinder in ihrer Einzigartigkeit und ihren Bedürfnissen.
Details dazu finden Sie in unserer Konzeption und unserem Schutzkonzept.
Einen schnellen alphabetischen Überblick finden Sie hier in unserem Kindergarten-ABC
Kindergarten ABC
A
Abholer
Die Eltern können im Bildungs- und Betreuungsvertrag festlegen, wer, außer ihnen, berechtigt ist, das Kind aus dem Kindergarten abzuholen. Personen, die das Kind zum ersten Mal abholen, müssen ihren Ausweis beim päd. Personal vorzeigen. Weitere Personen, die spontan zum Abholen berechtigt werden, müssen von den Eltern angekündigt werden und können nachträglich im Vertrag eingetragen werden.
Geschwisterkinder dürfen die Kinder erst ab 14 Jahren und mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern abholen. Ohne Ankündigung oder schriftlicher Erlaubnis der Eltern werden die Kinder keiner uns unbekannten Person übergeben.
Kindergartenkinder sollen/dürfen den Türöffungsknopf an der Tür innen nicht bedienen.
Achten Sie darauf, dass keine weiteren Kinder das Haus mit Ihnen verlassen oder Ihnen unbekannte, suspekte Personen das Haus betreten. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen päd. Mitarbeiter oder sprechen die Person an.
Abwesenheiten
Damit sich Ihr Kind leichter zurechtfindet und in die Gruppe integriert, sollte es möglichst regelmäßig den Kiga besuchen. Es kann so leichter Spielpartnerschaften und Freundschaften aufbauen und seinen Platz in der Gruppe finden. Sollte Ihr Kind den Kindergarten nicht besuchen können (Urlaub, Krankheit, Arztbesuch, …), teilen Sie uns dies bitte mit Ursache und Dauer mit, damit wir richtig reagieren können (Abbestellen des Mittagessens, Info für alle Eltern über Krankheit, Meldung an das Gesundheitsamt, …) Sie können dies entweder persönlich in Ihrer Gruppe oder über den Anrufbeantworter machen.
Adressen
Sollte sich die Adresse (Umzug, Trennung der Eltern, …) des Kindes verändern, ist dies unverzüglich dem Kiga mitzuteilen. Vor allem, wenn der Hauptwohnsitz der Familie den Stadtbereich München verlässt (Beitragsförderung durch die Landeshauptstadt München).
Änderungen
Sollte sich Ihre Adresse, Telefonnummer, Name, Familienstand oder Bankverbindung ändern, teilen Sie uns dies bitte unverzüglich und schriftlich mit.
Alergien
Bekannte Allergien des Kindes müssen dem Kiga gemeldet und im Vertrag schriftlich festgehalten werden. Um im Notfall richtig handeln zu können, müssen wir über Allergien, Unverträglichkeiten (Bienenstiche, Erdnussallergie, Fischallergie…) Symptome und Behandlung informiert werden. Dadurch können wir reagieren und bestimmte Allergene, soweit möglich, ausschließen.
Sollte ein Kind, im Notfall, ein Medikament oder Epi-Pen benötigen, muss das Notfallset von den Eltern zur Verfügung gestellt und eine Verabreichung vom behandelnden Arzt genau vorgeschrieben werden. Wir können keine Zäpfchen verabreichen.
Anmeldung
Anmeldungen für einen Kindergartenplatz in unserer Einrichtung vor Ort finden von Oktober bis Juli, jeweils Mittwoch von 14.30 bis 15.30 Uhr statt. Sie können einen Termin telefonisch mit uns vereinbaren. Am Anmeldetermin führen wir Sie durch unsere Einrichtung, beantworten alle Ihre Fragen und Sie füllen den hauseigenen Anmeldebogen aus. Zusätzlich müssen Sie sich verpflichtend über das Onlineportal der Stadt München "kitafinder+" in unserer Einrichtung anmelden. Wir bevorzugen Familien, die sich, zusätzlich zur Anmeldung über den kitafinder+ auch persönlich bei uns angemeldet haben und uns auf Prio 1 gesetzt haben, denn dann gehen wir davon aus, dass Sie sich bewusst für unsere Einrichtung und unser Konzept entschieden haben.
Anrufbeantworter
Wir sind immer für Sie erreichbar. Montag bis Freitag von 8:45 bis 16:30 Uhr persönlich oder von 16:30 bis 8:45 Uhr über den Anrufbeantworter, auch an den Wochenenden, Feiertagen oder in den Ferienzeiten.
Sie können uns Krankmeldungen, freie Tage, Bitten um Rückruf und andere Nachrichten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Wir leiten die Nachricht zeitnah weiter oder melden uns persönlich bei Ihnen.
Arbeitszeitnachweise
Ab einer Buchungszeit über 4-5 Stunden müssen beide Eltern ihre täglichen und/oder wöchentlichen Arbeitszeiten über den Arbeitgeber nachweisen. Wir benötigen diese Nachweise, um die zur Verfügung stehenden Betreuungszeiten mit den vorhandenen Personalstunden zu verrechnen und möglichst vielen Familien bedarfsgerechte Plätze anbieten zu können. Die Nachweise gelten für ein Jahr und werden für das folgende Jahr neu erhoben.
Atteste
Ein Attest, bzw. eine ärztliche Bescheinigung, dass Ihr Kind nach einer ansteckenden Erkrankung nicht mehr ansteckend ist, ist nur noch in genau definierten Ausnahmefällen vorgeschrieben (siehe Wiederzulassungstabelle für Gemeinschaftseinrichtungen). Bei Läusebefall benötigen wir den von Ihnen unterschriebenen Beipackzettel über die 1. und 2. Behandlung entsprechend der Anleitung.
Aufnahme
Nach erfolgter persönlicher Anmeldung hier in der Einrichtung und Anmeldung über den kitafinder+, nach der Festlegung der benötigten und nachgewiesenen Buchungen der Eltern für das zweite, bzw. dritte Kiga-Jahr, errechnen wir den vorhandenen Personalschlüssel und die daraus resultierenden möglichen Buchungsstunden für neue Eltern.
Um alle Gruppen möglichst homogen (Buben, Mädchen, Kurz-, Mittel- und Langbucher, Migrationshintergrund, Geschwisterkinder …) zusammenzustellen, sichten wir die Anmeldungen, die beide Voraussetzungen erfüllt haben und geben die Daten ein. Wenn alle Daten stimmen, benachrichtigen wir die zukünftigen Eltern telefonisch. Nach der Schuleinschreibung werden die Eltern telefonisch und über das Onlineportal kitafinder+ über die erfolgreiche Anmeldung und Zusage informiert und erhalten, nach Bestätigung der Zusage seitens der Eltern, einen Termin für die Vertragsabholung. Dabei werden alle weiteren Details (Unterlagen, 1. Tag, Schnuppernachmittag, Elternabend, usw.) besprochen.
Aufsichtspflicht
Unsere Aufsichtspflicht beginnt mit der Übergabe des Kindes durch die Eltern. Erst durch Blickkontakt mit den Eltern und Handschlag der Kinder wird die Aufsicht übergeben. Sie endet mit der Übergabe der Kinder, ebenfalls per Handschlag, an die abholberechtigten Personen.
Bei Festen, Veranstaltungen und Feiern, bei denen die Eltern anwesend sind, liegt die Aufsicht bei den Eltern.
Ausflüge
Da wir altersgemischte Gruppen von 3-6 Jahren bilden, erziehen und betreuen, gestalten sich Ausflüge bezüglich Dauer, Transport und Thema oft schwierig. Wir versuchen deshalb, Theater, Zauberer, Hundeschui, Feuerwehr, Polizei, uvm. in den Kindergarten einzuladen, um eine Überforderung der Kleinen und Unterforderung der Großen zu vermeiden. Zusätzlich zu den Inhouse-Attraktionen, die den Eltern per Aushang und Handzettel mitgeteilt werden, versuchen wir, mit den Vorschulkindern 1-2 besondere Ausflüge, passend zum Jahresthema, zu organisieren. Viele Ziele sind besser mit der Familie als mit altersgemischten Gruppen zu genießen.
Aushänge
Aushänge dienen der Information, Motivation, Vorankündigung und Terminplanung für die Eltern. Im Eingangsbereich gibt es an der Infotafel externe Informationen von Vereinen, Theatern, uvm. Interne Aushänge über Feste, Feiern, Gottesdienste, Ausflüge, Termine befinden sich an der Eingangstür für alle Eltern. Gruppeneigene Aushänge an den Gruppentüren informieren über die Wochenplanung, Aktionstage, Geburtstagsfeiern, Bitte um Unterstützung uvm.
Informationen für das laufende Kiga-Jahr finden die Eltern im Eingangsbereich (Handyverbot, Fluchtplan, Jahresübersicht…)
B
Begrüßung
Die Begrüßung der Kinder, wie die Verabschiedung, ist ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit mit den Kindern. Der Handschlag ist ein täglich wiederkehrendes Ritual, das gegenseitige Verbundenheit, Respekt uvm. symbolisiert, Vertrauen schafft, einen ersten Eindruck von der Verfassung des Kindes vermittelt und die Übernahme der Aufsichtspflicht durch das Team sichert.
Beiträge
Die Eltern leisten eine angemessene, finanzielle Beteiligung an dem gesamten Betriebsaufwand der Einrichtung gemäß der jeweils gültigen Ordnung der Kiga- Einrichtung. Die Höhe des Beitrages bemisst sich dabei nach der vereinbarten, wöchentlichen Buchungszeit. Der Beitrag wird erhoben für die Monate September bis August des Folgejahres. Ab September des Kiga-Jahres, in dem das Kind 3 Jahre alt geworden ist, leistet der Freistaat Bayern bis zum Schuleintritt des Kindes einen Zuschuss zum Grundbeitrag in Höhe von maximal 100 € pro Kind und Monat. Dadurch entstehen für die Eltern keinerlei Beitragskosten. Wir nehmen seit September 2024 an der Münchner Kitaförderung teil. Das bedeutet, dass der Besuch des Kindergartens für Sie kostenfrei ist.
Es müssen lediglich die Kosten für das warme Mittagessen bezahlt werden. Die aktuellen Kosten erfahren Sie jeweils im Vertrag oder per schriftlicher Info. Diese Bestimmung bleibt so lange gültig, bis der Freistaat Bayern Änderungen (in welcher Weise auch immer) vornimmt.
Die Eltern leisten den Elternbeitrag mittels Ermächtigung zum Lastschrifteinzug. Abbuchungen erfolgen jeweils zum Monatsersten.
Zusätzlich zum Beitrag für das Mittagsessen können Kosten für Ausflüge, Theater oder andere Angebote im Kiga anfallen.
Beobachtungen
Unser Team beobachtet die Kinder das ganze Jahr über in unterschiedlichen Situationen und Entwicklungsphasen. Die Beobachtungen werden dokumentiert und festgehalten durch:
1. PERIK: 3,5 Jahre bis Schuleintritt
- Positive Entwicklung und Resilienz im Kindergarten (Basiskompetenzen, Kontaktfähigkeit, Selbstbehauptung, Widerstandsfähigkeit, …)
2. SELDAK: 4 Jahre bis Schuleintritt:
- Sprachentwicklung und Literacy bei deutschsprachig aufwachsenden Kindern
3. SISMIK: 3,5 Jahre bis Schuleintritt:
- Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Kindern mit Migrationshintergrund
4. Einrichtungseigener Beobachtungsbogen: Kindergarteneintritt bis Schuleintritt:
- Körperlicher Entwicklungsstand (Grob- und Feinmotorik)
- Kognitive Fähigkeiten (Merkfähigkeit, ...)
- Sprachlicher Entwicklungsstand (Wortschatz, Aussprache, …)
- Emotionaler Entwicklungsstand (Selbstvertrauen)
- Motivationale Lernvoraussetzungen (Konzentration, Ausdauer, …)
- Soziale Kompetenzen (Gruppenfähigkeit, Regeln, …)
Diese Beobachtungsbögen ermöglichen uns, das Kind in seiner Gesamtentwicklung zu beobachten und Erfolge, Defizite und Fördergrundlagen festzustellen. Sie bilden die Grundlage für die jährlichen Entwicklungsgespräche mit den Eltern.
Briefkästen
Es gibt drei verschiedene Briefkästen in unserer Einrichtung:
- Der Kindergarten- Briefkasten, der für jedermann von außen zugänglich ist. Dort können Sie wichtige Unterlagen, Informationen oder anderen Briefverkehr für uns hinterlegen.
- Der Elternbeirats- Briefkasten, der allen Eltern die Gelegenheit bietet, Anliegen, Wünsche, Beschwerden, Bitten, auch anonym, an den Elternbeirat als Vermittler heranzutragen.
- Der Elternbriefkasten befindet sich rechts neben der Gruppe. Dort hat jede Familie ein kl. Briefkastenfach, in den Verträgen, Handzettel, Infos, Ankündigungen von uns an alle betreffenden Eltern eingelegt werden oder sich auch Eltern gegenseitig informieren können (Geburtstagseinladungen…). Bitte sichten Sie einmal pro Woche Ihren Elternbriefkasten.
Bringzeit
Von 7:30 bis 8:30 Uhr haben Sie, wie im Betreuungsvertrag festgelegt, die Möglichkeit, Ihr Kind in den Kiga zu bringen. Sie unterstützen Ihr Kind beim Ausziehen, Hausschuhe anziehen, beim morgendlichen Toilettengang und Händewaschen und übergeben Ihr Kind an uns, indem es uns mit Handschlag begrüßt. In dieser Zeit können wir kurz wichtige Infos über abholende Personen, Besonderheiten des Wochenendes, morgens oder Tages austauschen.
Brotzeit
Die Kinder, die länger als 12.30 Uhr gebucht sind, erhalten vom Kindergarten ein warmes Mittagsessen über unseren Essenslieferanten "Sillers frische Küche". Zusätzlich zum geschnittenen Obst und Gemüse, das durch das EU-Schulfruchtprogramm den Kindern tagsüber zur Verfügung steht, brauchen die Kinder eine von zu Hause, mitgebrachte Brotzeit. Diese sollte aus Brot mit versch. Belägen, Obst, Gemüse, …. und keinerlei Süßigkeiten bestehen. Abgepackte Süßigkeiten wie Milchschnitten, Fruchtzwerge uvm. sind nicht erlaubt. Sie enthalten zu viel Zucker, schädigen die Milchzähne, sättigen nur kurzfristig und erhöhen das Energiepotential der Kinder übermäßig. Es wäre wünschenswert, wenn die Brotzeit für Ihr Kind abwechslungsreich, ansprechend und in kleinen Portionen zubereitet und ohne Verpackungsmaterial in den Boxen mitgebracht wird.
Buchungszeiten
Folgende Buchungszeiten können in unserer Einrichtung gebucht werden:
Montag bis Donnerstag
| 7:30 - 12:30 Uhr | Reiner Vormittag mit allen Förderungen und Tagesprogramm für Kinder, deren Eltern nicht berufstätig, bzw. in Elternzeit sind. |
| 7:30 - 13:30 Uhr | Vormittag inklusive Mittagessen |
| 7:30 - 14: 30 Uhr | Abholung nach dem Mittagessen, Mittagsruhe für die Kleinen, Mittagszeit für die Großen. |
| 7:30 - 15:30 Uhr | Abholung am Nachmittag |
| 7:30 - 16:30 Uhr | Abholung am Nachmittag für Vollzeitberufstätigkeit |
Freitag
Der Kindergarten endet um 16: 00 Uhr.
Ab einer Buchungszeit über 4-5 Stunden müssen Eltern ihre wöchentlichen/ täglichen Arbeitszeiten anhand einer Arbeitszeitbestätigung des Arbeitsgebers vorlegen. Wir benötigen diese Nachweise, um die zur Verfügung stehenden Betreuungsstunden/Plätze in Relation zu den Arbeitsstunden des vorhandenen Personals errechnen und vergeben zu können.
Gleichzeitig werden durch den Nachweis der wirklich benötigten Buchungszeit, Ungerechtigkeiten vermieden und der wirkliche Bedarf dokumentiert. Die Buchungszeiten gelten jeweils für ein Jahr und werden Anfang des neuen Kalenderjahres erneut abgefragt und können dann, nach Nachweis, zum nächsten Kiga-Jahr verändert werden. Personalbedingt kann es sein, dass Erhöhungen der Buchungszeit während des laufenden Kiga-Jahres nicht ermöglicht werden können.
C
Checkliste zum Start
Folgendes braucht Ihr Kind am 1. Kindergartentag:
- Einen breiten Ordner mit 10 Klarsichthüllen
- 5 Fotos, auf denen Ihr Kind gut erkennbar ist (für Ordner, Handtuchplatz, Geburtstagskalender, Schlafplatz, …)
- Hausschuhe, die Ihr Kind selbst an-und ausziehen und mit denen es laufen kann
- Zahnputzbecher zum Mundausspülen
- Kleines Handtuch zum Händetrocknen
- Brotzeittasche mit Brotzeitbox, die Ihr Kind möglichst selbständig bedienen kann, keine Getränke mitgeben, es stehen jederzeit Wasser und ungesüßter Tee zur Verfügung (siehe Getränke).
- Matschhose für den Gartenbesuch bei schwierigem Wetter
- Turnbeutel mit Turnsachen (T-Shirt, Hose, Turnschuhe), die Ihr Kind möglichst selber anziehen kann
- Beutel mit Wechselwäsche (Unterhose, Strumpfhose, Socken, T-Shirt, Pullover)
Bitte versehen Sie alles mit Namen!!!!
Checkliste für das laufende Jahr
- Immer Freitags Becher und Handtuch mitnehmen und am Montag sauber wieder mitbringen
- 1-2 mal pro Woche auf die Aushänge an den Gruppen und im Eingangsbereich schauen, (Feste, Feiern, Aktionstage, geschlossene Tage, …)
- Ausgehängte Fotos Ihres Kindes möglichst zeitnah bestellen und per Vorauskasse bezahlen
- Turnsachen immer zum Turntag parat haben
- Wechselwäsche immer erneuern, wenn sie gebraucht wurde
- Wetterangepasste Kleidung parat haben (Schneeanzug, Sonnenschutz, …)
- Termine beachten, in Listen eintragen, …
- Regelmäßig in die Elternbriefkästen schauen
- Bei Fragen, Problemen und Sorgen zeitnah nachfragen
Christliche Erziehung
Unabhängig vom Glauben und Bekenntnis hat jedes Kind Anspruch auf einen Kindergartenplatz. Wir, als katholische Einrichtung, sind offen für Familien anderen Glaubens und empfinden sie als Bereicherung für unseren Alltag.
Wenn Ihr Kind unsere Einrichtung besucht, sollten Sie sich bewusst sein, dass wir alle Feste, Heiligen und Vorbilder des Jahreskreises feiern und besprechen werden. Wir feiern Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Advent, Weihnachten, Ostern, heilige Vorbilder wie Mauritius, Barbara uvm. Dazu besprechen wir die Vorbilder in den Gruppen, erzählen Legenden, Geschichten, Bücher, singen Lieder und erleben die christlichen Vorbilder auch in ihrer Vorbildfunktion für unser tägliches Leben. Wir feiern kleine Wortgottesdienste im Kiga oder auch in der Kirche und werden in der religiösen Arbeit durch die enge Zusammenarbeit mit pastoralen Kräften unterstützt.
Eltern, die ihre Kinder in unserer Einrichtung anmelden, sollten sich dessen bewusst und damit einverstanden sein, dass wir Kindern die christlichen Werte vermitteln, die Kirche besuchen und Gottesdienste feiern und diese Teilnahme an gemeinsamen Feiern mittragen. Ein Ausschluss aus diesen religiösen, gemeinsamen Feiern schließt Ihr Kind auch aus dem Gruppenerleben aus und kann die Gruppenzugehörigkeit beeinflussen.
Zu verschiedenen Anlässen wie der Verabschiedung der "Schukifö-Kinder", Jubiläen, Maibaumfesten, uvm. gestalten wir kleine Gottesdienste mit und für die Kinder und deren Familien.
Christliche Erziehung ist für uns auch gleichzeitig soziale Erziehung. Deshalb ist religiöse Erziehung ein fester Bestandteil des täglichen Miteinanders.
- Begrüßung und Verabschiedung durch Handschlag, Augenkontakt und Sprache
- Höflichkeitsformen wie "bitte", "Danke", Entschuldigung", …
- kindgerechte Gebete zum Mittagessen und zu verschiedenen Anlässen
- Respektvoller Umgang miteinander: Team- Kinder-Eltern-…
- Vermittlung von Werten, die in allen Religionen gleich sind: Respekt, Wertschätzung, Rücksichtnahme, Verantwortung, …
- Förderung der Empathiefähigkeit
- Verhandeln, Einhalten von verbindlichen Regeln, Grenzen, …
- Kennen lernen verschiedener Konfessionen, ihrer Inhalte, Symbole, Tabus, …
D
Datenschutz
Alle Daten der Kinder, Familien und des päd. Teams unterliegen dem Datenschutz. Die Daten, die die Eltern im Vertrag usw. hinterlegen, sind entweder im Computer oder auf Papier im Büro gesichert und nur genau definierten Personen zugänglich. Sämtliche Gespräche und Protokolle unterliegen ebenfalls der Verschwiegenheitspflicht und dem Datenschutz.
Informationen an Dritte werden nur mit einer Aufhebung der Schweigepflicht durch die Eltern weitergegeben.
Ein Handyverbot für Eltern und Team soll Infos und Fotos an Dritte über Internet verhindern.
E
Eingangstür
Unsere Eingangstür öffnet sich von 7:30 bis 8:30, von 12:15 bis 12:30 und von 14:30 bis 14:45, also zur Hauptbring- und Abholzeit automatisch, wenn Sie in Ihrer Gruppe läuten und BITTE einen Moment auf die automatische Entriegelung warten. Außerhalb dieser Zeit können Sie das Haus nur über die Gegensprechanlage mit Freigabe durch das Team betreten.
Beim Verlassen des Hauses bedienen Sie bitte den schwarzen Knopf rechts oben, um die Tür zu entriegeln. Wir bitten Sie eindringlich darum, Ihrem Kind nicht zu erlauben oder es gar zu ermutigen, diesen Schalter selbst zu betätigen. Er darf ausschließlich von Erwachsenen verwendet werden!
Bitte seien Sie auch aufmerksam und misstrauisch, wenn Sie fremde, sich ungewöhnlich verhaltende Erwachsene im Eingangsbereich bemerken und wenden Sie sich dann an Ihre Gruppenleitung!
Eingewöhnung
Die Aufnahme in den Kindergarten ist, manchmal, der erste Kontakt zu einer öffentlichen Einrichtung. Je nach Persönlichkeit und Vorerfahrung durch den Besuch einer Krippe dauert die Ablösungsphase unterschiedlich lange, auf jeden Fall aber sollte sie einfühlsam und klar erfolgen.
Grundlegend für eine gelingende Eingewöhnung ist die intensive und verständnisvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und den eingewöhnenden Teammitgliedern. Das Kind ist auf die gegenseitige Offenheit und Akzeptanz aller Beteiligten angewiesen und erhält dadurch die Sicherheit, die es braucht, um sich auf all das Neue und Unbekannte einlassen zu können.
Voraussetzung dafür ist aber zunächst die Bereitschaft der Eltern, das Kind in seinem Ablösungsprozess von der Familie zu unterstützen und ihm das Gefühl zu vermitteln, dass der Weg zu neuen Erfahrungen außerhalb der Familie gewünscht wird. Die Eingewöhnung findet in unserer Einrichtung ohne die Anwesenheit der Eltern in der Gruppe statt. Das Kind sucht mit seinen Eltern seinen Garderobenplatz, zieht sich um, geht zur Toilette und/oder Händewaschen und wird zur Gruppentür begleitet. Die Eltern verabschieden sich, je nach Ritual, übergeben das Kind an die Bezugserzieherin und verlassen spätestens nach 10 min die Einrichtung. Erfahrungsgemäß gibt ein Kuscheltier, Schnuffeltuch etc. den Kindern während der Eingewöhnung Sicherheit. (Keine Schnuller)
Den Ablauf der Eingewöhnungsphase stimmen wir individuell für jedes Kind mit den Eltern ab. Die Dauer des "Alleine Bleibens" wird je nach Abschiedsverlauf und Belastbarkeit des Kindes täglich gesteigert.
In der Regel startet Montag -Donnerstag je ein neues Kind mit der Eingewöhnung. Überlegen Sie bitte vorher, welcher Elternteil die Eingewöhnung begleitet. Während der Eingewöhnung haben Sie eine feste Kollegin als Ansprechpartnerin für alle Anliegen.
Der ideale Eingewöhnungsverlauf:
1. Tag: 1 Stunde Trennung von den Eltern,
2. Tag: 2 Stunden Trennung und alleine bleiben
Am Ende der Woche sollte das Kind bis 12.30 Uhr ohne Überforderung alleine bleiben können.
2. Woche: 1-2 mal Teilnahme am Mittagessen und Mittagsruhe,
3. Woche: 3-4 mal Mittagessen und Ruhezeit,
4. Woche: regelmäßiger Besuch nach gebuchter Besuchszeit.
Die Eingewöhnungsphase kann bis zu vier Wochen dauern und sollte von den Eltern bei einem geplanten Wiedereinstieg in den Beruf berücksichtigt werden. Eine zu schnelle und kurze Eingewöhnung kann das Kind überfordern, den Rest der Gruppe belasten und einen erneuten, späteren Trennungsschmerz verursachen. (Siehe Eingewöhnung, Konzeption S. 13/14)
Wie genau die Eingewöhnung vorbereitet und im Kindergarten erarbeitet wird, erfahren Sie beim Elternabend "Eingewöhnung" im Juli vor dem Start und beim Schnuppernachmittag.
Elternarbeit
Das päd. Team und die Eltern begegnen sich als gleichberechtigte Partner in der gemeinsamen Verantwortung für das Kind.
Die Umsetzung dieser Erziehungspartnerschaft bedarf einer von gegenseitiger Offenheit, Vertrauen und Wertschätzung getragenen aktiven Teilhabe der Eltern und berücksichtigt die Vielfalt der Familien, deren Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten, sich am Kiga- Geschehen zu beteiligen.
- Elterngespräche:
- Beim Anmeldegespräch können Sie sich über unsere päd. Arbeit, die Einrichtung, das Team, Buchungszeiten, Öffnungs- und Schließzeiten, Beiträge uvm. informieren und Ihr Kind vormerken lassen,
- Beim Aufnahmegespräch, zu dem wir Sie nach gegenseitiger Platzzusage einladen, können wir Einzelheiten des Betreuungsvertrages besprechen, noch offene Fragen klären und vor allem viel über Ihr Kind erfahren,
- Anlässlich eines Elternabends mit dem Thema "Eingewöhnung" vor den Sommerferien erhalten Sie Tipps und Infos, die Ihnen und den Kindern den Einstieg in den neuen Lebensabschnitt Kindergarten erleichtern,
- Beim Elternabend "Strukturen" im September erhalten Sie weitere Informationen, um sich mit dem Tagesablauf, Regeln, Kursen, Aktionstagen usw. zurechtzufinden.
- Tür- und Angelgespräche dienen dem kurzen, spontanen Austausch
- Elterngespräche dienen dem Austausch und Ansprechen von Anliegen, Fragen, Problemen usw. Dafür sollte ein separater Termin ausgemacht werden.
- Entwicklungsgespräche informieren Sie über den Entwicklungsstand Ihres Kindes und nötige Maßnahmen.
Elternbeirat
Die Eltern wählen zu Beginn eines jeden neuen Kindergartenjahres einen Elternbeirat. Für 75 Kinder werden 4 Elternvertreter und 4 Stellvertreter in geheimer Wahl bestimmt. Der Elternbeirat vertritt die Eltern, fungiert als Sprachrohr der Eltern und setzt sich für ihre Interessen ein. Er unterstützt die Erziehungs- und Bildungsarbeit, wird bei wichtigen Entscheidungen informiert und gehört, bringt Ideen und Vorschläge ein und unterstützt das Team bei der Umsetzung von Festen und Feiern. Wir sind dankbar, einen Elternbeirat zu haben, der die Interessen der Eltern vermittelt und uns in allen Projekten ergänzt und unterstützt und somit die päd. Arbeit bereichert und unterstützt.
Elterninformation
Informationen für Eltern über unterschiedlichste Aktionen gibt es auf verschiedenen Foren:
- Mails an alle Eltern in größeren Abständen erinnern Sie an Termine (Feste, Feiern, Schließtage, Elternabende, …)
- Aushänge an den einzelnen Gruppen informieren und erinnern Sie an gruppeneigene Aktionen,
- Aushänge an der Eingangstür informieren und erinnern Sie an allgemeine Termine und Aktionen,
- Ausführliche Informationen über unsere Einrichtung, auch "Aktuelles aus dem Spatzennest" können Sie jederzeit auf unserer Homepage nachlesen,
- Auf unserer Homepage stehen Ihnen jederzeit die aktuelle Version der Kiga-Konzeption, des Schutzkonzeptes, der Kiga-Ordnung uvm. zur Verfügung,
Elternveranstaltungen
Mehrmals in der Kigazeit bieten wir Elternabende mit und ohne Referenten zu verschiedenen Anlässen und Themen an: "Sexueller Missbrauch am Kind", Laternenbasteln, Osternestbasteln, Schultütenbasteln, Verkehrserziehung vom ADAC…. Das Zustandekommen dieser Elternabende hängt von der Mindestbeteiligung der Eltern ab.
Ernährung
1. Brotzeit:
Zwischen 7:30 und 10:30 Uhr (s. Brotzeit)
Die Kinder, die länger als 12.30 Uhr gebucht sind, erhalten vom Kindergarten ein warmes Mittagsessen über unseren Essenslieferanten "Sillers frische Küche". Zusätzlich zum geschnittenen Obst und Gemüse, das durch das EU-Schulfruchtprogramm den Kindern tagsüber zur Verfügung steht, brauchen die Kinder eine von zu Hause, mitgebrachte Brotzeit. Diese sollte aus Brot mit versch. Belägen, Obst, Gemüse, ……. und keinerlei Süßigkeiten bestehen. Abgepackte Süßigkeiten wie Milchschnitten, Fruchtzwerge uvm. sind nicht erlaubt. Sie enthalten zu viel Zucker, schädigen die Milchzähne, sättigen nur kurzfristig und erhöhen das Energiepotential der Kinder übermäßig. Es wäre wünschenswert, wenn die Brotzeit für Ihr Kind abwechslungsreich, ansprechend und in kleinen Portionen zubereitet und ohne Verpackungsmaterial in den Boxen mitgebracht werden.
2. Mittagsessen:
12:30 - 13.00 Uhr
Wir essen täglich von 12.30 bis 13.00 Uhr zu Mittag. Am warmen Mittagessen nehmen nur die Kinder teil, die, aufgrund Nachweises der Eltern, länger als 12:30 Uhr gebucht sind. Wir erhalten unser Essen über die Firma "Sillers frische Küche". Dort wird täglich frisch gekocht und zeitnah geliefert. Die Kinder sind von dem Speisenangebot, der Abwechslung und Qualität begeistert.
Bei der Auswahl der Speisen achten wir darauf, dass nur 1-2 mal pro Woche Fleisch, einmal Fisch, einmal vegetarisch und vor allem viel Gemüse und Salat bestellt werden. Es gibt entweder eine Suppe vorab oder Obst, Joghurt oder Quark als Nachspeise.
Den Speiseplan können Sie immer links neben der Küchentür einsehen. Freitags bringen die Kinder das Mittagessen von zu Hause mit, da sich eine 5.Mahlzeit nicht als kostendeckend erwiesen hat. Vorschläge für das Mittagessen hängen aus.
Erreichbarkeit
Wir sind von 8:45 bis 16:30 Uhr persönlich und von 16:30 bis 8:45 Uhr über Anrufbeantworter erreichbar. Ihre Nachrichten auf dem Anrufbeantworter werden zeitnah an Ihre Gruppenleitung weitergegeben. Jede Gruppe hat ihre eigene Durchwahlnummer.
Wir bitten Sie dringend, uns Änderungen Ihrer Telefonnummern mitzuteilen, um im Notfall (Unfall, akute Erkrankung, Abholung, Gruppenschließung, …) für uns erreichbar zu sein!
Erste Hilfe
Sämtliche Mitglieder unseres Teams sind als Ersthelfer ausgebildet. Alle 2 Jahre frischen wir unsere Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten zur Feststellung, Versorgung und Meldeverfahren von Verletzungen und Krankheitsbildern bei Kindern und Erwachsenen auf. Dadurch können sich alle Kolleginnen im Notfall unterstützen und gemeinsam professionell für eine schnelle, hilfreiche und optimale Versorgung von hilfebedürftigen Personen sorgen.
EU-Schulfruchtprogramm
Seit 2014 nehmen wir am EU- Schulfruchtprogramm teil. Dadurch erhalten wir kostenlos (Gefördert durch Landes- und EU-Mittel) von einem zuverlässigen Lieferanten frische, regionale und saisonale Früchte, die den Kindern täglich, zusätzlich zur Brotzeit, angeboten werden können.
Wir hoffen, dass dieses Angebot noch lange subventioniert wird.
F
Ferien
Unsere Einrichtung schließt nur in den Weihnachtsferien bis Hlg. 3 König und in den Sommerferien in den ersten 3 Wochen. In den Herbst- Faschings- Oster- und Pfingstferien haben wir geöffnet.
Die genaue Festlegung der Ferienschließungen erhalten die Eltern bei Vertragsabschluss, bzw. im Herbst vor dem kommenden Jahr.
Feste und Feiern
Das Kindergartenjahr bietet uns eine Vielfalt an Feiern und Festen. Sei es die christlichen Feste im Jahreskreis (Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern ...) Fasching, Geburtstage der einzelnen Kinder, der Einrichtung, oder Themenfeste mit den Familien (Kartoffelfeuerfest, Schulkinderabschied ...). Dabei werden wir tatkräftig von unserem engagierten Elternbeirat und den Eltern unterstützt.
Freispiel
Freispiel beschreibt die Zeit, in der die Kinder selbständig ihren Spielort, die Spielkameraden, das Spielmaterial und die Dauer bestimmen können.
Das Freispiel ist für Kinder von größter Bedeutung. Allein und im gemeinsamen Spiel mit anderen Kindern entwickelt das Kind kognitive, kreative, sprachliche, motorische, emotionale und soziale Fähigkeiten. Es lernt, sich zu konzentrieren, gewinnen und verlieren, Regeln ein- und Frustration auszuhalten. Es erfährt Selbstwirksamkeit, entwickelt Verantwortung und Solidarität, Rücksichtnahme, Fairness und Durchsetzungsfähigkeit. Spielzeit ist Bildungszeit!
Dazu stehen den Kindern hier die Bauecke, Puppenecke, Waldecke, Lesehöhle, Maltisch, Spieltische, Bodenteppiche und vielfältigstes Spielmaterial zur Verfügung. Wir nutzen diese Zeit, um die Kinder zu begleiten, zu beobachten, sie zu neuen Erfahrungen und Kontakten anzuregen und anzuleiten. Gleichzeitig bieten wir Bastelangebote zum jeweiligen Thema an.
Fotos
Bei fast jeder Veranstaltung/Ausflug oder Fest machen wir Fotos von Ihrem Kind. Im Betreuungsvertrag können Sie festlegen, ob und inwieweit Sie damit einverstanden sind. Diese Momentaufnahmen können dann von interessierten Eltern gegen eine angemessene Gebühr erworben werden. So erhalten Sie, bzw. Ihr Kind Einblick in die Highlights des Kiga-Alltages und schaffen Erinnerungen an die Kiga-Zeit.
Einmal im Jahr laden wir einen professionellen Fotografen ein, der zu einem passenden Thema Portraits von Ihrem Kind erstellt. Die Teilnahme ist freiwillig und auch der Kauf der Bilder unterliegt keiner Verpflichtung.
Eltern dürfen in unserer Einrichtung nur mit schriftlicher Einwilligung aller Eltern bei öffentlichen Festen und Feiern fotografieren. Das Fotografieren im Garten oder im Haus ohne Erlaubnis der Eltern oder des Teams ist sonst absolut verboten.
G
Garderobe
Jedes Kind hat vor seinem Gruppenraum einen eigenen Platz mit Haken, Ablagefach und Schuhfach. An den 6 Haken können Mantel, Jacke, Matschhose, Turnbeutel, Beutel mit Wechselwäsche, uvm. aufgehängt werden. Im Ablagefach ist Platz für Mütze, Schal, Handschuhe, Kuscheltier für die Ruhezeit, gebastelte Dinge Ihres Kindes. Im Schuhfach stehen die Hausschuhe im Austausch mit den Straßenschuhen. Im Winter bieten wir Schuhabtropfschalen für die nassen Schuhe, um die Böden trocken und sicher zu halten.
Bitte achten Sie darauf, dass die Fächer der Kinder immer sauber und nicht überfüllt sind und beziehen Sie Ihr Kind in die Ordnung mit ein.
Vor den Ferien bitten wir Sie, die Garderobe zu leeren, damit diese gereinigt werden kann. Dies ist auch ein guter Anlass, die Kleidung zu kontrollieren, zu reinigen und bei Bedarf auszutauschen.
Fremde Garderobenfächer sind tabu. Wenn Kinder Gegenstände (Bilder, Freundschaftsbücher, …) anderen Kindern geben wollen, darf nur der Garderobenbesitzer dies hinein- oder herausnehmen. Dies soll Verlust oder Begehrlichkeiten verhindern.
Garten
Unser ca. 1000 qm großer Garten, der sich über die gesamte Südseite zieht, besticht durch seine Größe, üppige Rasenfläche und den alten, schattenspendenden Baumbestand. Verschiedene Bäume, Sträucher und Hochbeete lassen uns den Jahreslauf intensiv beobachten, erfahren und mitgestalten. Vogel-, Eichhörnchen- und ein Igelhaus bieten uns die Möglichkeit, Verantwortung für Tiere zu übernehmen und die Gelegenheit, sie ganz aus der Nähe zu beobachten. Terrassen an allen Gruppenräumen, die mit Sitzgelegenheiten ausgestattet sind, laden im Sommer zum Brotzeit machen, Verweilen und Plaudern ein. Neben den Terrassen steht der gruppeneigene Obstbaum (Birne, Kirsche, Apfel), der zum Gruppennamen beitrug und das hautnahe Erleben der jahreszeitlichen Veränderung des Baumes von der Blüte zur Frucht möglich macht. Zum Spielen, Toben, Turnen, Gestalten uvm. stehen den Kindern ein Fußballtor, eine Nestschaukel, eine Wippe, ein Steinkreis, ein großer Sandkasten mit Spielburg und Rutsche, 3 Kletterstangen, ein Kletternetz und Sandspieltische zur Verfügung. Der Schuppen daneben beherbergt die verschiedensten Außenspielgeräte, die je nach Jahreszeit und Wetter herausgeholt und am Nachmittag wieder verstaut werden. Unterschiedlichste Fahrzeuge, Hüpf- und Balanciergeräte, Sandspielsachen bieten den Kindern die unterschiedlichsten Körper- und Sinneserfahrungen. (Siehe Konzeption S. 10)
Eine 2024 sanierte, fast 3 Meter hohe, Betonmauer und ein hoher, mit Sichtschutz versehener Zaun schützen den Garten und die Kinder vor Lärm und ungewollter Neugier. Der Garten ist lückenlos gesichert und vor fremden Blicken und Zutritt geschützt.
Sonnensegel über der Sandfläche, große Sonnenschirme an den Terrassen und die ausladenden Bäume bieten an sonnigen, heißen Tagen ausreichend Schatten. Sobald das Wetter, unser Tagesprogramm, die passende Kleidung der Kinder und der Zustand des Gartens es erlauben, nutzen wir die vielfältigen Möglichkeiten unseres Gartens zum Aufenthalt im Freien.
Geburtstag
Jedes Kind freut sich auf seine Geburtstagsfeier mit seinen Freunden im Kiga. Steht der Geburtstag des Kindes an, sollte der Termin der Feier mit uns abgesprochen werden, um Überschneidungen mit anderen Terminen zu vermeiden. Wir können Sie dann über Anzahl der Kinder an diesem Tag und Besonderheiten über Allergien und religiöse Essgewohnheiten informieren.
Das Geburtstagskind erhält von uns ein besonderes Symbol (Krone, Armband oder Brosche, …) und darf entscheiden, in welchem Spielbereich und mit wem es dort spielen möchte, wer am Geburtstagstisch sitzen darf und wie der Vormittag gestaltet wird (Spiele oder Hörspiel im Stuhlkreis, Spiele in der Turnhalle, längerer Aufenthalt im Garten, wenn witterungsbedingt möglich). Das Geburtstagskind erhält ein Geburtstagsgeschenk vom Kiga-Team. Gäste bringen keine Geschenke mit, ebenso bringt das Geburtstagskind keine Geschenke für die anderen Kinder mit!
Zur Feier bringen die Eltern den Geburtstagsschmaus mit. Dies wird vom Geburtstagskind mit den Eltern ausgesucht. Vorschläge: trockener Kuchen, Muffins, Piccolinis, Butterbrezen, Würstchen, Semmelchen, Eis, Obst und Gemüse- schön hergerichtet, … Bitte denken Sie daran, dass Zucker den Energiespiegel der Kinder ins Unermessliche steigert und bringen deshalb als Pendant zum Süßen immer etwas Pikantes oder Vitaminhaltiges mit.
Bitte geben Sie trotz Geburtstag Ihrem Kind Brotzeit mit, da das Angebot oder die Menge des Geburtstagsessens eine zusätzliche Brotzeit erforderlich machen könnte.
Getränke
Wir stellen den Kindern den ganzen Tag über Wasser und ungesüßten Tee zur Verfügung, der auf dem Brotzeittisch den Kindern zugänglich ist.
Wir halten die Kinder dazu an, sowohl bei der Brotzeit als auch beim Mittagessen mindesten einen halben Bescher zu trinken.
Zum Turnen und ab dem Zeitpunkt, an dem auf den Terrassen die Sitzgarnituren aufgestellt werden, dürfen die Kinder eine eigene Trinkflasche mitbringen. Diese Trinkflasche muss stehend in das Garderobenfach der Kinder passen, aus unzerbrechlichem Material bestehen, darf nur mit stillem Wasser gefüllt sein, von den Kindern eigenständig zu öffnen, verschließen und auffüllen sein und mit Namen versehen werden.
Nur zu besonderen Anlässen (St. Martin, Nikolaus, Weihnachten) gibt es Kinderpunsch vom Kiga oder bei Geburtstagen Säfte von zu Hause.
Glaube/Religion
Unsere Einrichtung besuchen Familien aus über 15 verschiedenen Nationen. Sie haben unterschiedliche religiöse Hintergründe (katholisch, evangelisch, muslimisch, orthodox, ohne Bekenntnis, noch nicht getauft, uvm…) und unterschiedliche Lebensweisen, Ansichten und Meinungen. Wir sind offen für alle Glaubensrichtungen, sehen sie als Bereicherung in unserer täglichen Arbeit und zeigen den Kindern, dass diese Unterschiede im Umgang miteinander keine Hindernisse darstellen.
Familien mit anderen religiösen Hintergründen sind willkommen. Entscheidend ist allerdings, dass die Eltern der Grundhaltung unseres Kindergartens offen begegnen und hinter der Vermittlung christlicher Werte stehen.
Dazu gehören für uns insbesondere Wertschätzung, Respekt, Akzeptanz, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft, Achtsamkeit, Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und Höflichkeit.
Wir respektieren andere religiöse Überzeugungen im Alltag, weisen aber bereits bei der Anmeldung darauf hin, dass eine Beteiligung der Kinder an religiösen Angeboten (Erzählungen, Feiern, Gottesdiensten uvm.) ausdrücklich erwünscht ist. Als katholische Einrichtung ist die christliche Bildung ein grundlegender Bestandteil unserer täglichen Arbeit. (siehe Konzeption S. 18/19)
Grundsanierung
Unser am 1.10.1968 eröffneter Kindergarten wurde in den Jahren bis zur Grundsanierung immer wieder renoviert, repariert und in Stand gehalten. Doch 44 Jahre und fast 1000 Kinder hinterließen ihre Spuren und so wurde unsere Einrichtung 2012/2013 grundsaniert. Von Anfang an wurde das Kiga-Team in die Planung mit einbezogen und konnte mit Vorschlägen, Ideen, Kritik und Wünschen Vieles zum endgültigen Konzept beitragen. So genießen wir seitdem die Vorteile der Modernisierung (bodentiefe Fenster an der Südseite, direkter Gartenzugang und Terrassen, Fußbodenheizung, kontrollierte Wohnraumlüftung, Schallschutzdecken- und Wände, Sprechanlagen, Dachbegrünung, automatischer Sonnenschutz an den Fenstern, …) hegen und pflegen unser Haus regelmäßig selbst oder durch Handwerker, Firmen und Helfer und werden dabei durch unseren Träger, Herrn Mayer, unterstützt.
Gruppen
In drei Gruppen werden jeweils bis zu 25 Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt von je einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin gebildet, gefördert und betreut. Der Name der Gruppen (Birnen-, Kirschen- und Apfelgruppe) rührt von dem jeweiligen Obstbaum, der nach der Grundsanierung neben den Terrassen gepflanzt wurde. Ein im passenden Obstbaumholz gestaltetes Gruppensymbol wurde an den Gruppentüren angebracht und erleichtert das Zurechtfinden und die Identifikation mit seiner Gruppe.
In allen drei Gruppen sind Mädchen und Jungen, Kurz- Mittel- und Langbucher, Essenskinder und Kinder mit Migrationshintergrund vertreten.
Jede Gruppe verfügt über einen 60 qm großen Gruppenraum, der durch bodentiefe Fenster lichtdurchflutet und mit flexiblen Raumteilern in verschiedene Spielbereiche unterteilt ist. Vor den Gruppenräumen hat jedes Kind seinen eigenen Platz mit Haken, Ablagefach und Schuhfach in der Garderobe.
Die Birnengruppe hat ihren eigenen Waschraum, die Kirschen- und Apfelgruppe teilen sich einen großen Waschraum.
H
Haftung
Nach §8 übernimmt der Träger " für vom Träger oder dem Personal weder vorsätzlich noch grob fahrlässig verursachten Verlust und/oder Beschädigung von Kleidung, persönliche Gegenstände des Kindes, insbesondere Brillen, Schmuck, Spielzeug, Fahrräder etc.:" keine Haftung.
Wenn Eltern bei Veranstaltungen oder Ausflügen anwesend sind, geht die Haftung an diese über.
Bitte geben Sie Ihrem Kind keinen wertvollen Schmuck, empfindliche Spielzeuge, kostbare Kleidung uvm. mit, da wir nicht dafür Sorge tragen können, dass diese heil oder überhaupt wieder mit nach Hause genommen werden können. Sie erleichtern Ihrem Kind auch den Umgang mit und die Sorge um die empfindlichen Dinge.
Handy
Auf dem gesamten Gelände des Kindergartens gilt ein Handyverbot für Eltern. Damit soll der Datenschutz (Fotografieren, Aufnehmen und Weiterverbreiten…) garantiert werden und den Kindern beim Bringen und Abholen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Ausnahme: Das Abfotografieren von Aushängen und Informationen.
Herrgottswinkel
Das Miterleben von Gemeinschaft, Festen, Ritualen sowie die Begegnung von Zeichen und Symbolen von Religionen und nicht zuletzt eigenen religiösen Erfahrungen können helfen, Ereignisse und Fremdes zu verarbeiten. (Konzeption S. 18)
Neben dem Besuch der Kirche mit allen Kindern anlässlich vieler kleiner Wortgottesfeiern ist unser eigener "kleiner Herrgottswinkel" Anlaufpunkt für Gruppenfeiern, Gebete, Fürbitten, Problemchen und Hilfesuchende. Hier können Kinder, Team und auch Gruppen kleine Andachten abhalten, bei Bedarf um Rat und Unterstützung bitten, und auch ihren Dank aussprechen. Die räumliche Nähe im hinteren Eingang erleichtert den spontanen Besuch.
Hygiene
Hygiene dient der Verhütung von Krankheiten und dem Erhalt, der Förderung und Festigung der Gesundheit.
Folgende Maßnahmen zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten und der Förderung der Gesundheit werden bei uns angewandt:
Bevor die Kinder morgens in ihrer Gruppe übergeben werden, sollten sie bitte mit ihren Eltern auf die Toilette gehen und die Hände waschen. Wir erinnern die Kinder daran, nach jedem Toilettengang, vor dem Essen, vor dem Umgang mit Lebensmitteln (Müslitag, Obst-und Gemüsetag, Kochtag) und nach Niesen und "Schnäuzen" gründlich die Hände zu waschen.
Zum Abtrocknen der Hände bringt jedes Kind ein eigenes Gästehandtuch von zu Hause mit. Dies hängt in gebührendem Abstand an einem eigenen Haken und wird 2x wöchentlich von den Eltern ausgetauscht. Dies dient auch der Vermeidung von unnötigem Müll.
Es wäre wünschenswert, wenn die Kinder zu Beginn der Kiga-Zeit sauber sind. In unserer Einrichtung ist es personell und baulich schwierig, Kinder zu wickeln. Wir begleiten die Kinder in der Anfangszeit gerne beim Toilettengang und leiten es bei der Benutzung von Toilette und Toilettenpapierbenutzung an. Wir halten die Kinder dazu an, die Toilette sauber zu halten, damit auch die nächsten Kinder eine ordentliche Toilette vorfinden. Wenn die Kinder Unterstützung benötigen, helfen wir gerne.
Wenn ein Kind einnässt oder einkotet, wird es in einer geschützten Umgebung beim Umziehen unterstützt. Muss ein Kind geduscht werden, sind immer zwei Kollegen anwesend. (Schutzkonzept 4.6.)
Feuchttücher als Unterstützung sind in unserer Einrichtung verboten, da sie das Abwassersystem verstopfen können. Eine Vorratshaltung, persönliche Lagerung und hygienische Entsorgung ist uns nicht möglich.
Um in kritischen Zeiten die Übertragung von Krankheiten zu verringern, wird immer wieder stoßgelüftet und zusätzlich in jedem Raum das Raumluftreinigungsgerät angeschaltet.
Wir halten die Kinder dazu an, sich beim Niesen oder Husten den Arm vor Nase oder Mund zu halten und zum "Schnäuzen" ein Taschentuch zu benutzen. Eine Reinigungsfirma reinigt täglich alle Bereiche, die von den Kindern benutzt werden. Zusätzlich desinfizieren wir alle verunreinigten Gegenstände und Möbel bei Bedarf.
I
Impfungen
Bei der Vertragsunterzeichnung muss für jedes Kind eine vollständige Masernimpfung oder eine ärztliche Kontraindikation des Kindes erfolgt sein und das Impfbuch zur Einsicht vorgelegt werden. Eine allgemeine Impfpflicht (außer bei Masern) besteht nicht. Sollte weder die vorgeschriebene vollständige Impfung gegen Masern noch eine ärztliche Kontraindikation vorgelegt werden, ist ein Besuch des Kindergartens nicht erlaubt.
Informationen
In unserer Einrichtung gibt es verschiedene Wege und Orte, an denen Sie Infos erhalten, bzw. abholen können. Information ist mit einer Bring- und Abholpflicht verbunden. Wir informieren Sie über alles Wissenswerte, Sie benutzen die verschiedenen Foren der Information.
Information ist auch keine Einbahnstraße, so sind Informationen von Ihnen über Ihr Kind, Veränderungen am Kind, Veränderungen im Umfeld, Fragen und Sorgen wichtig für uns, um Verhaltensänderungen besser einordnen und begegnen zu können.
Folgende Foren der Information nutzen wir:
- Mails
- Aushänge an den Gruppen, Eingangstür, Infobrett
- Handzettel
- Homepage
- Tür- u. Angelgespräche
- Elterngespräche mit Termin
Wenn Sie 1-2 mal pro Woche mit einem aufmerksamen Blick durch die Einrichtung gehen, kann Ihnen keine neue Information entgehen. Mails werden in größeren Abständen oder bei kurzfristigen Änderungen verschickt und unsere Homepage (Konzeption, Schutzkonzept) regelmäßig überarbeitet.
J
Jahresprojekt
Jedes Kiga-Jahr steht unter einem Thema, das nah an den Kindern und ihrer Umwelt angelehnt ist und das sie direkt berührt, betrifft, beteiligt.
Dieses Thema zieht sich durch alle Bildungs- und Erziehungsbereiche. Wir erarbeiten das Thema, gemeinsam mit den Kindern, indem wir das Haus passend dekorieren, basteln, singen, Geschichten, Bücher und andere Infoquellen heranholen, Theater oder andere Unterstützer ins Haus holen, Eltern miteinbeziehen, verschiedenste Materialien zur Verfügung stellen, Medien zur Verdeutlichung benutzen und durch die lange Beschäftigung mit einem Thema Querverbindungen, Verknüpfungen mit dem Erleben der Kinder und ganzheitliche Eindrücke und Erlebnisse vermitteln. Das Jahresthema zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Gruppen und wird, je nach Zusammensetzung der Gruppe, individuell bearbeitet.
K
Kinderschutz
Kinder und Erwachsene sollen sich in unserer Einrichtung wohl und sicher fühlen, insbesondere gilt es, indem wir achtsam, wertschätzend und einfühlsam mit allen Belangen der Kinder umgehen, die uns anvertrauten Kinder zu jeder Zeit vor psychischer, physischer und sexueller Gewalt zu schützen.
Unser Schutzkonzept beschreibt Maßnahmen zum Schutz des Kindes und dient der Prävention von Kindeswohlgefährdung und der Intervention bei Verdacht auf und Eintreten von Kindeswohlgefährdung. (siehe Homepage: Kinderschutzkonzept).
Kitafinder
Zusätzlich zur persönlichen Anmeldung hier vor Ort (siehe Anmeldung) ist die Anmeldung Ihres Kindes über die Online- Plattform der Landeshauptstadt München kitafinder+ www.muenchen.de/kita vorgeschrieben, da wir nur über diese Plattform die Zusagen der Plätze vornehmen dürfen.
Um einen Platz in unserer Einrichtung zu favorisieren, sollten Sie uns auf Priorität 1 setzen.
Kitaverbund
Seit Januar 2019 ist unser Kindergarten Teil des Katholischen Kitaverbundes München Nord, in der Trägerschaft der Katholischen Kirchenstiftung Sankt Johannes Evangelist.
Dazu gehören außerdem die Einrichtungen St. Johannes Evangelist, Frieden Christi, St. Martin, St. Matthäus, St. Agnes, St. Joseph und 14 Nothelfer.
Vertreten wird die Kirchenstiftung durch den Kita-Verbundsleiter Hrn. Mayer.
Kleidung
Die Kinder bewegen sich innerhalb und außerhalb der Einrichtung zu jeder Jahreszeit, sie turnen, toben und spielen gerne. Sie sollten deshalb der Jahreszeit entsprechend, bequem und robust gekleidet sein. Teure, empfindliche Kleidung schränkt die Kinder in ihrem Bewegungsdrang ein und verursacht Enttäuschung bei Schäden. Im Sommer benötigen die Kinder eine leichte Bekleidung, einen Sonnenschutz und leichte Schuhe. Im Winter sollte ein Schneeanzug, bzw. Schneehose und Jacke, Mütze, Schal, Winterschuhe und Handschuhe bereitstehen. In der Übergangszeit Frühling und Herbst braucht das Kind eine leichtere Jacke, leichte Mütze, Matschhose und wasserfeste Schuhe.
Zum Turnen sollten in einem Turnbeutel eine Turnhose, T-Shirt und Turnschuhe mit Klettverschluss zur Verfügung stehen.
Für feuchte Unfälle braucht Ihr Kind einen Beutel mit Wechselwäsche.
Bequeme, stabile, passende Hausschuhe, die ihnen beim Laufen sicheren Halt geben und die die Kinder selbständig an- und ausziehen können, sollten im Schuhfach untergebracht werden.
Bitte achten Sie bei der Kleidung Ihrer Kinder darauf, dass sie mit Namen versehen ist und möglichst selbständig gewechselt werden kann.
Ein separater Beutel mit Ersatzkleidung für feuchte Unfälle oder nach einem Aufenthalt im Freien erleichtert das Umziehen mit eigenen Sachen.
Kochtag
Ein Aktionstag ist der Kochtag in der Birnengruppe. Nach Abfrage der Wünsche der Kinder werden die Zutaten errechnet und in einer Liste zum Eintragen für die Eltern ausgehängt. Gemeinsam mit den Kindern werden die Zutaten geschnitten, geraspelt, vermischt uvm. und dann gebacken, gebraten, gekocht oder gewürzt. Beim Zubereiten und Schmausen lernen die Kinder Lebensmittel und deren Verarbeitung kennen, benutzen die passenden Werkzeuge und genießen zusammen die Früchte ihrer Arbeit.
Kooperation
Kooperation und Vernetzung gehören zu den Kernaufgaben unseres Kindergartens. Wir sind mit vielen uns umgebenden und zuständigen Stellen in Kontakt und Austausch, um die Kinder bestmöglich zu fördern und unterstützen.
Konzeption
Seit 2001 arbeiten wir jedes Jahr an unserer hausspezifischen Konzeption. Sie beschreibt den jeweiligen, aktuellen Stand unserer päd. Arbeit.
Wir stellen Ihnen nicht nur die Räumlichkeiten und Ausstattung vor, sondern vor allem wollen wir unsere päd. Arbeit transparent machen, d.h. welche Kompetenzen und Werte wir den Kindern vermitteln wollen und mit welchen Mitteln wir diese bestmöglichst erreichen. Die aktuelle, überarbeitete Version können Sie jederzeit auf unserer Homepage einsehen.
Kosmetiktücher
Wir nutzen Kosmetiktücher als Taschentücher und Servietten beim Essen. Kosmetiktücher sind für Kinder einfacher zu handhaben, in allen Räumen für die Kinder zur Verfügung zu stellen und umweltfreundlicher. Wir bitten die Eltern, besonders in der Grippezeit, uns hin und wieder Kosmetiktuchboxen mitzubringen, damit alle Kinder immer und überall Tücher zum "Schnäuzen", "Mundabwischen" und schnelles Wegwischen von Unfällen zur Verfügung haben.
Krankheiten
Der enge, tägliche Kontakt der Kinder untereinander und zu uns erleichtert die Übertragung und Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Gerade die neuen Spatzen, deren Immunsystem noch nicht so gefestigt ist, sind dem intensiven Kontakt mit so vielen Kindern nicht gewachsen und anfälliger für die verschiedensten Erkrankungen. Damit alle Kinder, unser Team, Sie und Ihre Familie sowie schwangere Mütter und deren ungeborene Kinder möglichst vor Infektionen geschützt werden, selten erkranken, sich oder andere nicht wieder anstecken und deshalb häufig daheim bleiben müssen, gelten bei uns folgende Bedingungen im Umgang mit Krankheiten:
- Mitteilungspflicht: Informieren Sie uns, persönlich oder über den Anrufbeantworter, warum Ihr Kind den Kiga nicht besucht (Urlaub, Ausflug, freier Tag, Krankheit, ...) welche Symptome oder Krankheitsbild es hat, welche Diagnose vom Arzt gestellt wurde. Wir können dann andere Familien im Fall einer ansteckenden Krankheit anonym informieren und die notwendigen Maßnahmen gegen eine weitere Verbreitung ergreifen. Ab einer bestimmten Fallzahl an Erkrankungen besteht für uns eine Meldepflicht an das Gesundheitsamt.
- Besuchsverbot: Bei welchen Erkrankungen Ihr Kind den Kiga nicht besuchen darf, können Sie dem Informationsblatt "Gemeinsam vor Infektionen schützen" auf unserer Homepage entnehmen.
- Eine ärztliche Bescheinigung, dass Ihr Kind nicht mehr ansteckend ist, ist nur noch in genau definierten Ausnahmefällen vorgeschrieben (Wiederzulassungstabelle für Gemeinschaftseinrichtungen) auf unserer Homepage.
- Wann Ihr Kind nach einer Erkrankung den Kiga wieder besuchen kann, ersehen Sie unter "Empfehlungen zur Wiederzulassung" auf unserer Homepage.
Deshalb unser Appell an Sie:
Bitte melden Sie zeitnah und ehrlich die Erkrankung Ihres Kindes bei uns und geben Sie Ihrem Kind die nötige/vorgeschriebene Genesungszeit und bringen es erst nach der Wiederzulassungszeit, bzw. wenn es 24 Std. fieberfrei oder 48 Std. ohne Erbrechen, Übelkeit oder Durchfall ist wieder in den Kiga.
Leitbild
In einer vertrauten und stabilen Umgebung begegnen wir dem Kind mit Einfühlungsvermögen, Verständnis, Zuneigung, Anerkennung und Respekt.
Orientiert am christlichen Menschenbild achten wir die Einzigartigkeit, Persönlichkeit und Würde aller Kinder und treten entschieden für den Schutz von Kindern vor psychischer, physischer und sexueller Gewalt ein sowohl innerhalb der Einrichtung als auch im persönlichen Umfeld der Kinder.
Wir unterstützen, stärken und fördern es auf dem Weg zur Schulfähigkeit. Ein gruppenübergreifendes Rahmenkonzept bietet vielfältige Möglichkeiten …. Weitere Details können Sie auf unserer Homepage, bzw. Konzeption nachlesen bzw. in der Konzeption nachlesen.
Läuse
In Gemeinschaftseinrichtungen ist es immer wieder möglich, dass ein Kind Kopfläuse hat. Informieren Sie uns umgehend, wenn Sie bei Ihrem Kind Läuse und/oder Nissen entdecken. Nur so können wir alle nötigen Maßnahmen ergreifen und verhindern, dass sich Läuse immer weiterverbreiten. Bitte kontrollieren Sie täglich den Kopf Ihres Kindes und achten Sie darauf, dass keine Mützen getauscht werden. Falls Ihr Kind von Läusen betroffen ist, behandeln Sie es konsequent, wie in der Packungsbeilage beschrieben mit einem geeigneten Mittel und waschen Sie alles, was mit dem Kopf in Berührung gekommen ist (Mützen, Handtücher, Bettwäsche, Haarbürste, …). Ihr Kind kann dann, wenn Sie die vorgeschriebenen Behandlungen durchgeführt haben, mit unterschriebenem Beipackzettel wieder in den Kiga kommen.
M
Medikamente
Benötigen Kinder Medikamente, sind sie in der Regel so krank, dass sie den Kiga nicht besuchen können, sondern sich zu Hause erholen und zu Kräften kommen sollten. Es kann sich vollständig auskurieren und andere Kinder und das Team nicht anstecken. Um Verwechslungen und/oder falsche Dosierungen zu verhindern und Kinder zu gefährden, dürfen wir keine Medikamente verabreichen. Eine einzige Ausnahme besteht in der Bereitstellung bzw. Verabreichung von Notfallmedikamenten (Allergien, chronischen Erkrankungen) und dürfen nur nach einer genauen Einweisung durch die Eltern/Arzt und eine genaue, schriftliche Anweisung des Arztes verabreicht werden.
Mittagessen
Wir essen von Montag bis Donnerstag zwischen 12.30 und 13.00 Uhr das von "Sillers frische Küche " gelieferte Mittagessen. Am Freitag geben die Eltern den Kindern zusätzlich ein Mittagessen (Wärmebox mit Nudeln, Reis, … oder Brotzeitbox) mit. Am Mittagessen nehmen nur die Kinder teil, die aufgrund nachgewiesener Berufstätigkeit beider Eltern, länger als 12.30 Uhr gebucht haben.
Das Essen wird vom Team, nach Erfahrungen und Beobachtungen der Kinderwünsche, bestellt, täglich frisch gekocht und in Warmhaltebehältern angeliefert. Bei der Auswahl der Speisen achten wir darauf, dass es pro Woche Fisch 1x Fisch, 1-2 mal Fleisch, 1-2 mal Vegetarisch und/oder Süßspeisen gibt. Entsprechend bestellen wir vorab Suppe oder Nachspeise, gerne als Quarkspeise oder Obst. Für Muslimische Kinder gibt es ein Alternativgericht, wenn Schweinefleisch auf der Speisekarte steht.
Den aktuellen Essensbeitrag erfahren Sie bei Vertragsabschluss oder im laufenden Kiga-Jahr, wenn sich etwas ändern sollte.
Mittagszeit
Nach dem Mittagessen beginnt die Mittagszeit. Eine Zeit, in der sich die Kinder, dem Alter angepasst, ausruhen und sich vom anstrengenden Vormittag erholen können. Die kleineren Kinder gehen gemeinsam in die Turnhalle und legen sich auf die gemütlich vorbereiteten Liegen. Nach einer Geschichte können sie sich bei entspannender Musik und einem Sternenhimmel ausruhen und auch schlafen und Kraft für den Nachmittag schöpfen. Sie werden ab 14.10 Uhr liebevoll aufgeweckt, um dann in den Gruppen abgeholt werden zu können.
Die größeren Kinder verbringen ihre Mittagszeit in ihren Gruppen, hören ebenfalls entspannende Musik oder Geschichten und sollen durch ruhigere Spiele, Malen, zur Ruhe kommen, entspannen und diese ruhigere Zeit bewusst erleben und genießen.
Müll
Wir versuchen, die Kinder umweltbewusst und ressourcenschonend zu erziehen. Dazu gehört auch das Bewusstsein für den täglich erzeugten Müll. Damit die Kinder ein Verständnis für Müll, Müllvermeidung und Mülltrennung bekommen, leben wir den achtsamen und bewussten Umgang mit den verschiedenen Materialien vor. Wir trennen Müll (Papier, Kompost, Restmüll), bitten Eltern, auf Verpackungen und Plastik zu verzichten, verwerten wieder verwendbare Dinge wie Klopapier- und Küchenrollen, Kosmetikboxen, Korken, Eierschachteln uvm. und verwandeln diese in "Kunstwerke", regen die Kinder zur sparsamen, bewussten Benutzung von Malpapier an.
Müslitag
Einmal im Monat hat jede Gruppe einen Aktionstag, der sich um gesunde Ernährung dreht. Dies kann ein Müslitag sein (Kirschengruppe), ein Kochtag (Birnengruppe) oder ein Obst- und Gemüsetag (Apfelgruppe).
Zum Müslitag bringen die Eltern, je nach Eintragen in der ausgehängten Liste, die Zutaten für das Müsli mit. Diese Zutaten werden dann gemeinsam mit den Kindern gewaschen, geschnitten, geraspelt, … als Buffet zusammengestellt, besprochen und mit Genuss verspeist. Dabei lernen die Kinder den richtigen Umgang mit Lebensmitteln, den benötigten Werkzeugen, Lebensmittelhygiene und Lebensmittel kennen, die sie vielleicht von zu Hause noch nicht kennen und erweitern dadurch ihren Erfahrungsschatz.
O
Obst- und Gemüsetag
Ähnlich wie beim Müslitag bringen die Kinder von zu Hause Obst und Gemüse mit, welches sie gemeinsam vorbereiten, indem sie schälen, schneiden, raspeln, entkernen, waschen, zupfen uvm. und die unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen kennenlernen. Zusätzlich bringen sie, je nach Vorliebe, Milch und Müsli mit, um das Obst damit zu mischen. Vom liebevoll hergerichteten Buffet können sich die Kinder dann ganz nach Gusto bedienen und schmausen. Der Hintergrund ist derselbe wie oben beim Müslitag beschrieben, der Spaß an der Zubereitung und dem gemeinsamen Genuss vieler bekannter und unbekannter Früchte und das Erlernen der Techniken der Zubereitung.
Öffnungszeiten
Unsere Einrichtung ist:
Montag bis Donnerstag von 7:30 bis 16:30 Uhr
Freitag von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.
Innerhalb dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, die Buchungszeit, je nach Nachweis der Berufstätigkeit beider Eltern, festzulegen. (siehe Buchungszeiten)
Die Schließtage erfahren Sie in der aktuellen Schließtageregelung nach Vertragsabschluss. (siehe Schließzeiten)
Ordner
Bei Vertragsabschluss erhalten Sie ein Infoblatt, was Sie am ersten Tag bitte vollständig mitbringen müssen. (siehe Checkliste zum Start)
Dazu gehört ein 7cm breiter Leitzordner, der als Sammelmappe für alle selbstgestalteten Kunstwerke Ihres Kindes dient. Wir sammeln darin alle Bilder, die wir mit den Kindern im Laufe ihrer Kindergartenzeit bearbeitet haben, ihre selbständig gestalteten Werke und die Schulkinderintensiv-Arbeitsblätter. Am Ende der Kiga- Zeit erhalten die Kinder den kompletten Ordner, um einen Überblick über ihre Entwicklung und eine Erinnerung an diese Zeit zu haben.
P
Pädagogik
Aus Überzeugung arbeiten wir mit dem Prinzip der "geschlossenen Gruppen". Uns ist es wichtig, dass sich die Kinder in "ihrer Gruppe" geborgen, zugehörig, sicher und heimisch fühlen. Sie haben ihre festen, stabilen Bezugspersonen und finden Freunde, die ihnen Wärme und den Schutz eines Nestes geben. Sie erleben in den 3 Jahren ihre wechselnden Rollen als "Neuling", "festes Mitglied" und "bewundertes Schukifö-Kind" mit allen Rechten, Pflichten und Möglichkeiten.
Unsere tägliche päd. Arbeit, die Grundbausteine, Basiskompetenzen, Bildungs- und Erziehungsbereiche, Tagesablauf, Wochenstruktur, Jahresprojekte, Partizipation, Teamarbeit, Elternarbeit uvm. können Sie ausführlich auf unserer Homepage und in der Konzeption, Kiga-Ordnung und dem Kinderschutzkonzept nachlesen. Es lohnt sich, einen Blick hineinzuwerfen.
Platzvergabe
Ein für alle Familien wichtiges Thema ist die Platzvergabe:
Um einen Platz in unserer Einrichtung zu erhalten, müssen Sie folgende Schritte unternehmen:
- Vormerkung über die Onlineplattform der Stadt München, kitafinder+. Um vorrangig einen Platz bei uns zu bekommen, sollten Sie die Priorität 1 angeben. Wenn Sie Hilfe benötigen oder keinen Internetzugang besitzen, können Sie sich bei der Elternberatungsstelle (Tel. 089/ 233 96 772) Referat für Bildung und Sport, Landsbergerstr. 30, melden.
Bitte bedenken Sie, dass Sie die gewünschte Buchungszeit durch Arbeitszeitnachweise beider Erziehungsberechtigten nachweisen müssen. Ist ein Elternteil nicht berufstätig oder in Elternzeit, kann nur eine Buchungszeit von 4-5 Stunden gebucht werden. - Zusätzlich zur Vormerkung über den kitafinder+ werden Familien bevorzugt, die sich persönlich zu einem Kennenlern- und Informationstermin bei uns vorgestellt haben. Dazu können Sie telefonisch (089/ 14 303 600) einen Termin für einen Mittwochnachmittag mit uns vereinbaren. Dabei können Sie unser Haus und uns kennen lernen, alle Fragen stellen und einen Anmeldebogen ausfüllen.
Alle Eltern, die in das zweite oder dritte Jahr in unserer Einrichtung gehen, geben Anfang des Jahres ihre Buchungswünsche für das kommende Kiga-Jahr ab. Im Anschluss daran werden die Buchungszeiten in Relation zu den vorhandenen Personalstunden errechnet und die verbleibenden Buchungsstunden für das kommende Kiga-Jahr auf drei Gruppen verteilt. Geschwisterkinder werden dabei vorrangig berücksichtigt.
Nach der Schuleinschreibung im März werden die Eltern, die sich über den kitafinder+ bei uns beworben und uns auf Priorität 1 gesetzt haben und hier vor Ort waren und deren Buchungszeit in den einzelnen Gruppen möglich ist, über kitafinder+ und telefonisch informiert.
Nach beiderseitiger Zusage wird ein Termin für die Vertragsausgabe und Besprechung der Details vereinbart. Bei der Rückgabe der ausgefüllten Verträge erhalten die Eltern dann alle wichtigen Details (1. Tag, Gruppe, Termin für den 1. Elternabend im Juli und eine Liste aller Dinge, die am 1. Tag mitgebracht werden sollen). Leider sind auf unserer Warteliste immer viel mehr Familien vorgemerkt als wir durch den Wechsel der Vorschulkinder in die Schule und/oder Personalstand aufnehmen können.
Wir haben Verständnis für die Notlage jeder einzelnen Familie (Berufstätigkeit, Alleinerziehend, Sprachdefizit des Kindes, ...) können aber trotzdem nur einen kleinen Teil der vorgemerkten Kinder aufnehmen und nicht allen Familien gerecht werden.
Projektarbeit
Im Gegensatz zum situationsorientierten Ansatz, der auf individuelle, spontane Themen der Kinder eingeht, arbeiten wir in Jahresprojekten. Wir erarbeiten uns ein ganzes Jahr lang ein Jahresthema (z.Bsp. "Lieder, Farben und Geschichten- wir singen, malen und wir dichten", "Einheimische Pflanzen und Tiere im Jahreslauf", "Reise um die Welt", "Ich bin ich, du bist du, das sind wir", ...) , das nahe am Kind beginnt, von ihm mitgestaltet wird und seinen Erfahrungs- und Wissensschatz erweitert.
Q
Qualitätsmanagement
Unsere Arbeit steht für Qualität. Dazu gehört die Planung, Durchführung, Überprüfung und kontinuierliche Verbesserung aller aktiven Prozesse. Die erreichen wir durch regelmäßige Teamsitzungen (SQM), die jährliche Überarbeitung unserer Konzeption, des Kinderschutzkonzeptes und des Qualitätshandbuches. Regelmäßige Fortbildungen und Teamtage und auch die jährliche Zufriedenheitsumfrage helfen uns, die Qualität unserer täglichen pädagogischen Arbeit nicht nur zu erhalten sondern ständig zu verbessern.
R
Rauchen
Das seit dem 1.1.2008 geltende strikte Rauchverbot in allen Einrichtungen für Kinder gilt aus Rücksicht auf Kinder, Team und Eltern auch auf unserem gesamten Kiga-Gelände. Ebenso bei Festen, Feiern und Veranstaltungen des Kindergartens.
Räume
Unser Haus beherbergt je einen Gruppenraum für die Birnen-, Kirschen und Apfelgruppe mit eigener Garderobe…, zwei Intensivräume, eine große Turnhalle und 2 Waschräume werden von allen Gruppen genutzt. Ausserdem stehen uns eine Küche, ein Personalraum und ein Büro zur Verfügung.
Wir sind der Ansicht, dass Räume für Kinder erlebbar sein sollen. Deshalb gestalten wir unsere Räume bewusst als Miterzieher und bieten den Kindern verschiedene Bereiche an, die sich an ihren Bedürfnissen orientieren:
- liebevoll gedeckter Brotzeittisch für gleitende Brotzeit,
- Mal- u. Basteltisch für unterschiedlichstes Gestalten,
- Bauecke mit unterschiedlichsten Fahrzeugen, Figuren und Bausteinen,
- Regelspiele für alle Altersgruppen,
- Lesehöhle mit Büchern, Kuscheltieren,
- Puppenecke mit mobilen Spielmöbeln, Haushaltsgegenständen und Verkleidungen
Details finden Sie auf unserer Homepage…
Regeln
Eine Gemeinschaft benötigt Regeln, um ein sicheres, faires Miteinander zu gewährleisten. Unsere Regeln werden mit den Kindern besprochen und bei Bedarf angepasst. Sie werden klar kommuniziert, visualisiert und sollen von allen Beteiligten eingehalten werden. Sie dienen dem Schutz und der Selbstbestimmung der Kinder, verbinden Rechte, Grenzen und auch Pflichten und führen zu einem harmonischen und ausgeglichenen Zusammenleben.
Auch für unser Team gibt es verbindliche Regeln im Umgang mit den Kindern (siehe Schutzkonzept).
Für Eltern und Externe gelten beim Betreten der Einrichtung ebenfalls Regeln, die der Sicherheit und dem Wohlergehen der Kinder dienen.
Rituale
Rituale geben den Kindern Struktur, Orientierung, Identifizierung und Verlässlichkeit. Sie sind für den Alltag sehr wichtig:
Dazu gehören bei uns unter anderem die Begrüßung und Verabschiedung mit Handschlag und Blickkontakt, der Morgenkreis, der Stuhlkreis, der Jahres-, Wochen-, Tagesablauf, wiederkehrende Feste im Jahreskreis (Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern, Geburtstage, Abschiede … uvm.)
S
Sauberkeitserziehung
Sauberkeitserziehung beginnt zu Hause und wird im Kiga weitergeführt- und entwickelt. Wir ermutigen die Kinder zur Selbstbestimmtheit und Selbstständigkeit. (Siehe Hygiene)
Dies setzt sich auch bei der Sauberkeitsentwicklung und dem Toilettengang fort. Wir unterstützen die Kinder darin, ihre Körperpflegehandlungen Schritt für Schritt selbständig auszuführen, damit sie vom "Versorgt-werden" zum "sich-selbst-Versorgen" gelangen. Die Utensilien der Körperpflege stehen den Kindern zur eigenständigen Nutzung zur Verfügung und entsprechen den hygienischen und sicherheitstechnischen Standards.
In unserem Kinderschutzkonzept wird beschrieben, in welcher Art wir den Kindern Unterstützung geben und welche Vorgaben dabei für uns gelten. Diese Vorgaben dienen sowohl dem Schutz der Kinder als auch des Teams.
Schlaufüchse
In der Mittagszeit werden die in der Schukifö erarbeiteten Themen und Inhalte vertieft und ergänzt. Mittels Bastelarbeiten und Übungen des täglichen Lebens (richtige Reihenfolge des Anziehens, Schleife binden, Brotzeit vorbereiten, Tisch decken, Händehygiene, Zähne putzen und vieles mehr) in Kleingruppen werden die Schukifö-Kinder noch intensiver auf die Schule vorbereitet.
Schließzeiten
Unsere genauen, jährlich angepassten, Schließzeiten bekommen die Eltern zu Beginn jedes Kiga-Jahres.
Zu den Schließzeiten gehören:
- Die Weihnachtsschließung, meist an die Schulferien angelehnt,
- Rosenmontag und Faschingsdienstag,
- 3 Wochen Sommerferien, 2 Tage vorher zum Ausräumen und gründlichen Reinigen und 1 Tag danach zur Vorbereitung,
- 1 Teamtag mit einem externen Referenten
- 8x ein Donnerstag-Nachmittag ab 13 Uhr für unsere Arbeit am Qualitätsmanagement (SQM),
In den Herbstferien, Oster- und Pfingstferien haben wir geöffnet.
Weitere Termine werden frühzeitig bekannt gegeben.
Schmuck
Bitte bringen Sie Ihr Kind möglichst ohne Schmuck (Ketten, Armbänder, ...) in den Kiga. Es besteht erhöhte Verletzungs- und Verlustgefahr. Der Kindergarten übernimmt keine Haftung für den Verlust von Schmuck oder durch das Tragen entstandene Verletzungen.
Schukifö
Die Schukifö (Schulkinderintensivförderung) ist ein Förderangebot des Kiga für die Vorschulkinder im letzten Kiga-Jahr. Das Angebot startet im Oktober und fördert Fähigkeiten und Fertigkeiten, die das Kind unterstützen sollen, mit den Anforderungen, die die Schule stellt, gut zurecht zu kommen. (Homepage, Konzeption)
Schule
Wir stehen in engem Kontakt mit unserer Sprengelschule am Amphionpark. Eine Kooperationsbeauftragte trifft sich regelmäßig mit zuständigen Lehrkräften und bespricht Neuerungen, Vorschriften, Termine, die unsere zukünftigen Schulkinder und/oder Vorkurs Deutschkinder betreffen.
Im Frühjahr des letzten Kiga-Jahres dürfen die Sprengelkinder in eine Schulstunde "hineinschnuppern" und so einen ersten Einblick in das Schulgebäude, die Klassensituation, die Unterrichtsgestaltung und Pausensituation erhalten.
Schulkindertag
Der krönende Abschluss für die zukünftigen Schulkinder ist der Schulkindertag. Je nach Anzahl der Vorschulkinder schließen wir den Kindergarten für einen ganzen oder halben Tag, um einen Ausflug zu einem Ziel, das zu unserem Jahresprojekt passt, zu unternehmen oder eine Attraktion im Kiga zu veranstalten. Ein besonderes Mittagessen, (Pizza von unserem Caterer "Sillers frische Küche", Eis, Obst) und freies Spielen ("ohne die Kleinen") am Nachmittag runden den Tag ab. Den Abschluss bildet ein Abschiedsgottesdienst für die Familien, Kinder und Team, der uns Gelegenheit bietet, Danke zu sagen und die gemeinsam verbrachten Jahre zu würdigen und zu verabschieden.
Sonnenschutz
Der Sonnenschutz in unserer Einrichtung wird gewährleistet durch große Sonnenschirme im Garten, eine Überdachung über dem Sandkasten, Sonnenschutzrollos an den Fenstern und große Bäume. In den Sommermonaten meiden wir die starke Sonneneinstrahlung und Hitze in der Mittagszeit und gehen frühzeitig in den Garten. Bitte statten Sie Ihr Kind mit einer Kopfbedeckung aus, damit das empfindliche Gesicht und die Augen Ihres Kindes besser geschützt sind. Des Weiteren benötigt Ihr Kind eine eigene Sonnencreme. Bitte üben Sie mit Ihrem Kind das richtige Auftragen der Sonnencreme und/oder cremen Sie Ihr Kind vor dem Kiga-Besuch ein. Wir können keine allgemeinen Sonnenschutzmittel zur Verfügung stellen, da die Gefahr einer allergischen Reaktion bestehen könnte.
Spielzeug
Außerhalb der angekündigten Spielzeugtage darf Ihr Kind kein Spielzeug mit in den Kiga bringen. Dies verhindert Beschädigungen, Verlust, Verletzungen und Neid. Zum Spielzeugtag kann Ihr Kind ein Spielzeug mit in den Kiga bringen, den Spielkameraden vorstellen und gemeinsam damit spielen. Nicht mitgebracht werden dürfen: Waffen, elektronisches Spielzeug, geräuschintensives Spielzeug mit Batterien, oder mehrteilige und zu große Gegenstände (Puppenwagen usw.). Bei Verlust oder Beschädigung oder Verwechslung kann keine Haftung übernommen werden. Jedes Kind ist für sein Spielzeug verantwortlich.
Während der Eingewöhnungsphase und zum Mittagsschlaf dürfen die Kinder gerne ein Kuscheltier mitbringen.
Sprache
Sprache ist der Schlüssel für Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Daher ist die sprachliche Bildung und Förderung bei uns ein wichtiger Schwerpunkt in der täglichen päd. Arbeit und im gesamten Tagesablauf integriert. (Siehe Homepage, Konzeption, Sprachliche Bildung und Förderung).
Sprachstandserhebung
Das "Gesetz zur Einführung und Durchsetzung verbindlicher Sprachstandserhebungen und Sprachfördermaßnahmen vor der Einschulung" soll sicherstellen, dass der Sprachstand aller Kinder rechtzeitig vor der Einschulung erhoben wird. Im Kindergarten werden dafür folgende Bögen benutzt:
SISMIK für Kinder, deren beide Eltern nicht deutschsprachiger Herkunft sind SELDAK für Kinder, wenn zumindest ein Elternteil deutschsprachiger Herkunft ist. Diese Bögen werden von der Gruppenleitung Anfang des Kalenderjahres ausgefüllt. Je nach Ergebnis erhalten die Eltern bis Ende Januar eine schriftliche Bescheinigung, die das Kind zur Teilnahme an der Sprachstandserhebung in der Sprengelschule verpflichtet oder davon befreit. Dieses Formular müssen die Eltern in der jeweiligen Schule abgeben, um festzustellen, ob das Kind im letzten Kindergartenjahr einmal pro Woche in der jeweiligen Sprengelschule in einen Vorkurs Deutsch eingeteilt wird. Zusätzlich erhalten diese Kinder im Kindergarten einmal pro Woche eine intensive Sprachförderung im Vorkurs Deutsch I.
Sprachförderung
Zusätzlich zu dem oben genannten Vorkurs Deutsch I , Sprachförderung für Vorschulkinder mit Migrationshintergrund, startet im Januar des vorletzten Kiga-Jahres der Vorkurs II, der Kinder mit Migrationshintergrund in einer Kleingruppe spielerisch an den deutschen Wortschatz heranführt.
Im Kurs "Sprache macht Spaß" erhalten auch unsere deutschsprachigen Vorschulkinder Einblicke in die Struktur der gesprochenen Sprache und lernen durch Lauschspiele, ihr Gehör zu schulen und durch Reime, Satzspiele uvm. Spaß am Sprechen zu entwickeln. (Details Homepage, Konzeption, Übergang vom Kindergarten in die Grundschule)
Süßigkeiten
Unser Ziel ist es, den Kindern den Sinn und die Lust an gesunder Ernährung zu vermitteln. Deshalb ist uns ein qualitativ gutes Angebot an Speisen und Getränken sehr wichtig. (Mittagessen mit Produkten aus regionalem und saisonalem Anbau)
Bei der Brotzeit und Mittagessen legen wir Wert auf abwechslungsreiche, ausgewogene und in ansprechender Form zubereitete Speisen und verzichten bei Nachspeisen und bei von zu Hause, mitgebrachte Brotzeiten möglichst auf Zucker (siehe Brotzeit). Bei Festen und Feiern dürfen die Kinder auch im Kindergarten Süßes essen, etwa bei der Nikolaus- und Weihnachtsfeier wie auch bei Geburtstagen. Eine nicht zu zuckerhaltige Alternative (Obst, Gemüse, Cracker, ...) wäre wünschenswert (siehe Geburtstag)
SQM
Beim SQM (Systemisches Qualitätsmanagement) arbeitet das gesamte Kiga-Team in konzentrierter Atmosphäre an der Weiterentwicklung unserer Konzeption, des Kinderschutzkonzeptes, des Qualitätshandbuches, der Planung, Vor- und Nachbereitung von Festen, Feiern, Ausflügen, Projekten, Fallbesprechungen uvm. Dazu schließen wir die Einrichtung an 8 Donnerstag-Nachmittagen ab 13.00 Uhr. Die genaue Terminübersicht erhalten die Eltern im Herbst für das kommende Jahr.
T
Tagesablauf
Strukturen geben den Kindern Sicherheit, ein Gefühl der Geborgenheit und der Verlässlichkeit. Deshalb ist zusätzlich zu unseren Räumlichkeiten auch unsere Jahres-, Wochen- und Tagesplanung strukturiert und dadurch für Kinder und Eltern verlässlich und durchschaubar.
Den genauen Tagesablauf entnehmen Sie bitte der Tabelle auf unserer Homepage, Konzeption, Pädagogische Arbeit in der Praxis.
Tauschregal
Mit dem Projekt Tauschregal wollen wir den Gedanken des Gebens und Nehmens und des Teilens den Kindern weitergeben. Die Regel lautet "Nimm dir eines und gib eins". Die Kinder können sich aus dem Angebot (Bücher, Spiele, Kuscheltiere, …) etwas aussuchen, mitnehmen, nutzen und wieder zurückbringen oder im Austausch von zu Hause etwas mitbringen.
Bedingung ist, dass die Sachen sauber, gepflegt, vollständig und ungefährlich sind. Kleidung zum Tauschen und Mitnehmen liegen in einer Extrakiste bereit.
Team
Gute Teamarbeit hat direkte Auswirkungen auf die Qualität der päd. Arbeit, den kompetenten und professionellen Umgang mit Kindern und Eltern und die Atmosphäre in der Einrichtung. Wir haben einen regelmäßigen Kontakt untereinander, unterstützen, beraten, informieren und motivieren uns, um jederzeit Kindern und Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Wir bilden uns regelmäßig fort und arbeiten gleichberechtigt an allen Konzeptentwicklungen zusammen.
In jeder Gruppe bilden, fördern und erziehen jeweils eine päd. Fachkraft und eine päd. Zweitkraft die Kinder und werden von 1-2 gruppenübergreifenden päd. Fachkräften in den Bereichen Sprache und Musik unterstützt und im Falle eines Personalengpasses ergänzt. Unser Team wird auch noch durch eine Hauswirtschaftskraft tatkräftig unterstützt, die sich um die Küche und das Mittagsgeschirr kümmert.
Termine
Wichtige Termine können Sie entweder über Handzettel in Ihren Elternbriefkästen, Mails, Aushänge an Ihrer Gruppentür oder im Eingangsbereich, am Jahresüberblick im Eingangsbereich oder der Homepage ersehen.
Tiere
Das Mitbringen von Tieren ist in unserer Einrichtung nicht erlaubt, da allergische Reaktionen bei Kindern, Team oder Eltern möglich sein können.
Trotzdem haben wir fast täglich Kontakt zu vielen verschiedenen Tieren. In Vogelhäusern können wir Meisen, Spechte, Eichelhäher, Kleiber, Tauben und Eichhörnchen beobachten. Vor allem die flinken kleinen Nager sind die erklärten Lieblinge der Kinder. Fritzi, Franzl, Flitzi und Glotzi, wie sie genannt wurden, haben unterschiedliche Fellfarben und Verhaltensweisen. Ein kleines verlassenes Eichhörnchen "Fiepsi" wurde von zwei Kolleginnen gerettet und vom Eichhörnchenschutzbund in Obhut genommen. Die Kinder hielten länger Kontakt und erfuhren dadurch, wie sich das kleine Eichhörnchen entwickelte. Seit Herbst 2025 beherbergen wir in einem selbst zusammengebauten Igelhaus den Igel "Flucki", dessen Treiben wir mit einer Wildkamera beobachten können. So konnten wir auch den nächtlichen Besuch eines Fuchses, Marders und einiger Mäuse beobachten …
Träger
Siehe Kita- Verbund München Nord, St. Johannes Evangelist.
Turnen
Ab Oktober findet einmal pro Woche eine Turnstunde statt, in der die Kinder angeleitet durch das Team, an vielen Groß- und Kleingeräten experimentieren, Ball- und Mannschaftsspiele kennen lernen, Spaß an Bewegung und Zusammenspiel kennenlernen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten vertiefen können.
Zum Turnen braucht jedes Kind ein Turnsäckchen, in dem Turnschuhe (bitte mit Klett-Verschluss), T-Shirt, Turnhose in passender Größe und gewaschen vorhanden sind. Die Kleidung am Turntag und die Turnkleidung sollte bitte nicht zu kompliziert gestaltet sein (Knöpfe vorne oder hinten, Schleifen, ...) damit die Kinder sich möglichst selbstständig an- und ausziehen können, die Mädchen brauchen bei langen Haaren einen Haargummi. Am Turntag können die Kinder gerne die beschriebene Trinkflasche zum schnellen Durstlöschen mitbringen.
Bitte versehen Sie alles mit Namen und kontrollieren Sie regelmäßig.
U
Umwelt
Vor unserem christlichen Hintergrund sehen wir Natur und Umwelt als Teil der Schöpfung an, für die es sich lohnt und Spaß macht, sich für eine gesunde Umwelt einzusetzen und zukunftsorientiert zu handeln.
Dazu gehören: der Respekt vor Lebewesen und Pflanzen. Wir beobachten Tiere entweder hautnah in unserem Garten, füttern und versorgen sie oder lernen die Lebenswelten verschiedener Tiere in unseren Jahresprojekten kennen und schätzen. Pflanzen haben ihren Platz, ihre Aufgabe und ihren Nutzen in unserem Leben. Wir pflanzen an, pflegen und verwenden sie.
Wir legen großen Wert auf Müllvermeidung, Müllverwertung und Mülltrennung (siehe Müll).
Wir achten auf den bewussten und sparsamen Umgang mit Wasser und Strom. Auch unser Tauschregal hilft, umweltbewusst und nachhaltig zu handeln.
Unterstützung
Ein Kiga-Jahr ist sehr vielfältig und bietet viele verschiedene Möglichkeiten zur Mitarbeit. Über Ihr Engagement freuen wir uns sehr. Sie können uns unterstützen, indem Sie:
- Mitglied im Elternbeirat werden
- uns Ihre Fähigkeiten, Fertigkeiten, Beziehungen zur Verfügung stellen,
- bei Bedarf und Hilferuf mit Materialien aushelfen,
- Ihr Kind pünktlich und gesund in den Kindergarten bringen,
- bei Personalmangel unsere Bitte um eine frühere Abholung erwägen,
- uns immer zeitnah über Fragen, Wünsche und Probleme informieren,
- Sie unsere angebotenen Elternabende und Veranstaltungen besuchen,
- sich fleißig in die Liste mit den mitzubringenden Dingen eintragen,
- uns bei Festen und Feiern tatkräftig unter die Arme greifen.
Verkehrserziehung
Unterstützt durch eine Mitarbeiterin vom ADAC lernen und vertiefen die Vorschulkinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Sie üben das Überqueren von Straßen an Zebrastreifen, Ampeln oder an schwierigen Stellen (zwischen den Autos). Für interessierte Eltern bieten wir dann einen Elternabend mit Infos über die Erlebnisse der Kinder und Tipps zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr an.
Vorkurs Deutsch I und II
Siehe Sprache
W
Werte
Der Kiga bietet ideale Voraussetzungen dafür, soziale Beziehungen aufzubauen, Freundschaften zu schließen, konstruktives Konfliktverhalten einzuüben, den angemessenen Ausdruck von Gefühlen zu erlernen und das Aufstellen und Einhalten sozialer Regeln zu erproben und dadurch ein positives Selbstbild zu entwickeln. Der Kiga ist nicht nur ein Ort des friedlichen Spielens und Lernens sondern auch ein Ort, wo Kinder mit verschiedenen kulturellen und familiären Hintergründen aufeinandertreffen und lernen, mit starken Gefühlen und Konflikten umzugehen. Konflikte gehören zum Alltag, sie sind Ausdruck verschiedener Bedürfnisse und Interessen. Eine Atmosphäre gegenseitiger Anerkennung, lebendigen Erziehens und demokratischen Miteinanders ist optimale Voraussetzung für die Ausbildung beziehungs- und konfliktfähiger Kinder.
Wir als Team tragen dazu bei, eine von Respekt, Zuwendung, Vertrauen, Ehrlichkeit und Sicherheit getragene Atmosphäre mit den Kindern sowohl innerhalb des Teams als auch mit den Kooperationspartnern zu schaffen.
Wochenstruktur
Homepage, Konzeption, Woche im Überblick
Z
Zähne
Wir achten im Alltag auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung der Kinder bei der Brotzeit, die mitgebracht wird, und beim gelieferten Mittagessen. Wir vermeiden Süßigkeiten und bieten den Kindern zu jeder Zeit geschnittenes Obst und Gemüse und Wasser und ungesüßten Tee zum Trinken an. Nach dem Mittagessen schicken wir die Kinder zum Ausspülen der Essensreste in den Waschraum.
Ein Plakat der "Aktion Seelöwe" mit Anschauungsmaterialien zum Thema Zahngesundheit und Platz für Sticker nach Zahnarztbesuchen ermutigen die Kinder zu bewusster Zahnhygiene und Zahnpflege.
Einmal pro Jahr kommt eine Zahnärztin vom zahnärztlichen Dienst und erinnert die Kinder an richtige Ernährung und richtiges Zähneputzen. Nach einem Blick in den Mund der Kinder erhalten die Familien, deren Zähne der Kinder dringend einer Kontrolle oder Behandlung bedürfen, einen Brief mit Informationen.
Zufriedenheit
Wir hoffen, Sie sind mit unserer täglichen, wöchentlichen, jährlichen päd. Arbeit zufrieden und geben uns hin und wieder ein Feedback darüber. Gegen Ende jedes Kiga-Jahres können Sie in einer anonymen Zufriedenheitsumfrage Ihre Bewertungen, Wünsche und gerne auch Lob abgeben. Diese wird vom Elternbeirat ausgewertet und dann im Team besprochen, um unsere Angebote zu hinterfragen, anzupassen oder zu ergänzen.
Zusammenarbeit
Eine zeitnahe, intensive und gelungene Zusammenarbeit zwischen dem Kiga und den Familien ist die Basis für unsere Arbeit mit den Kindern. Team und Eltern begegnen sich als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind. Sie kennen Ihr Kind länger und aus unterschiedlicheren Situationen als wir und können dadurch wichtige Informationen und Kenntnisse über Ihr Kind weitergeben. Eines verbindet uns alle: Die Sorge um das Wohl Ihres Kindes.
In diesem Sinne möchten wir Sie dazu ermutigen, sich bei Fragen, Problemen, Wünschen, Anregungen, Lob oder Kritik vertrauensvoll an uns zu wenden.
Humor, Geduld, Nachsicht, Lachen, Weinen, Vertrauen uvm…. Diese Begriffe finden sich nicht in unserem Kiga-ABC, denn sie sind selbstverständlich und ein unverzichtbarer Bestandteil unseres täglichen Miteinanders.
Also lassen Sie uns gemeinsam über Erfolge ihres Kindes freuen, miteinander über lustige Erlebnisse lachen, über gemeinsam durchgestandene Situationen weinen und uns trösten, mit Humor und Geduld schwierige Situationen meistern, Nachsicht mit unseren Fehlern und Schwächen zeigen und diese gemeinsame Zeit hier im Kiga genießen und zum Wohle Ihres Kindes gestalten. Die Kleinen werden so schnell groß und die Zeit des unbeschwerten Spielens und Kindseins ist so schnell vorbei.